Bremen – eine Hansestadt mit vielen Attraktionen

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Bremen ist eine sehr sehenswerte Stadt mit vielen Anziehungspunkten und einem reichen Kulturleben.

In Bremen treffen traditionelles Hanseatentum und Moderne zusammen.

Bremen – die Metropole im Nordwesten Deutschlands hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Wer am Bremer Hauptbahnhof ankommt, der ist bereits mitten im Geschehen. Nur wenige Meter entfernt beginnt die Bürgerweide, auf der im Oktober der jährliche Bremer Freimarkt, eines der größten Volkfeste in Europa, stattfindet. An der Bürgerweide liegen die ÖVB-Arena, ein großes Veranstaltungsort für Konzerte, Sportereignisse wie dem Bremer-Sechstage-Rennen und Messen, sowie das Veranstaltungszentrum Schlachthof. Eine große Zahl von Clubs und Discotheken in unmittelbarer Bahnhofsnähe lockt jedes Wochenende zahlreiche Besucher aus dem Umland in die Hansestadt.

Sehenswerte Altstadt in Bremen

Seit jeher zieht die Altstadt internationale Besucher an. Viele historische Bauwerke stehen hier nahe beieinander. Das 600 Jahre alte Rathaus der Hansestadt aus der Gotik gehört seit 2004 zum Weltkulturerbe der UNESCO genauso wie der Roland vor dem Gebäude. Diese zehn Meter hohe Statue steht seit 1404 für die Freiheiten und Rechte der Stadt. Er gilt nach Meinung von UNESCO-Experten als die repräsentativste Roland-Statue überhaupt. Am Roland kann zudem auch gemessen werden, wie lang eine Elle ist. Zu finden ist diese genau zwischen den beiden spitzen, Ebenfalls aus dem Jahr 1404 stammt der Bremer Marktplatz. Er ist umrahmt von historischen Gebäuden und lädt zum Verweilen und zur Einkehr in die anliegenden gastronomischen Betriebe ein. An der Westseite des Rathauses stehen seit 1951 die Bremer Stadtmusikanten, bekannt aus dem gleichnamigen von den Gebrüdern Grimm überlieferten Märchen, in Form einer Bronzeplastik des Künstlers Gerhard Marcks. Sehr imposant sind auch der Bremer Dom und der Schüttinger, ein wichtiges Handelshaus und heute Sitz der Handelskammer.

Die zur Zeit der Weimarer Republik entstandene Böttcherstraße führt an Gebäuden mit einer einzigartigen und inzwischen weltberühmten Backsteinarchitektur entlang. Neben Geschäften, die Kunst oder auch Leckereien verkaufen, findet der Besucher in der kleinen Straße auch zwei Museen – das Roselius Haus mit Kunstwerken aus der Zeit von Mittelalter bis Barock sowie das Paula-Mendersohn-Becker-Museum mit Werken der namensgebenden Künstlerin und Sonderausstellungen zur Moderne.

Spaziergang durch den Schnoor

Bunt, eng und verwinkelt ist auch im Schnoor ein Spaziergang lohnenswert. Ursprünglich war das mittelalterliche Gängeviertel in der Bremer Altstadt ein Wohnort für Schiffer. Die Gebäude stammen aus der Zeit um 1500. Die Häuser stehen sehr eng aneinander gereiht, daher kommt der Name „Schnoor“. Er bedeutet soviel wie „Schnur“.

Jung, hipp und noch am wachsen ist dagegen der neue Stadtteil Überseestadt auf dem Gelände des alten Überseehafens. Dieser rund. 300 ha große Bremer Stadtteil existiert seit 1998 und hat offiziell einen Entwicklungszeitraum bis 2025. Hier haben sich, unter anderem in alten Hafengebäuden, zahlreiche Unternehmen angesiedelt. Aber auch Clubs, ein Hafenmuseum und Theater sind dort zu finden.

Viel maritimes Flair

Maritimes Flair begegnet den Besuchern Bremens an zahllosen Orten. Nahezu jeder Bremer hat bereits eine Hafenrundfahrt mitgemacht. Auf diesen Rundfahrten erfahren die Gäste viel über die Geschichte und auch aktuelle Trends aus der Hafenwirtschaft. Im nördlichen Stadtteil Vegesack befindet sich der älteste künstlich angelegte Hafen Deutschlands.

Kulturinteressierten bietet Bremen eine große Auswahl an Museen und Kunsthäusern, zum Beispiel das direkt am Hauptbahnhof gelegene Übeseemuseum, das sich mit völker, handels- und naturkundlichen Themen fernen Kontinenten beschäftigt. Mit bildender Kunst befassen sich die Kunsthalle und die Weserburg. Mit einem Fußballnachmittag im Weserstadion lässt sich ein Besuch des Wuseums verbinden, einem Museum zur Geschichte des SV Werder Bremen und des Weserstadions. Ein wirklich sehenswertes Erlebnismuseum ist auch das Universum.

Mit vier Bühnen und einem umfassenden Repertoire hat das Theater am Goetheplatz eine überregionale Bedeutung. Die inzwischen ebenfalls überregional bekannte Bremer Shakespeare Company hat sich auf die publikumsnahe Umsetzung der Dramen Shakespeares sowie Autorenstücke spezialisiert. Zudem bietet Bremen eine bunte Auswahl weiterer kleinerer Bühnen. Die jüngste Bühne gehört dem Varieté-Theater GOP.

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